Die Audiopädie


Die Ausbildung in Audiopädie ist für Menschen, die entdeckt haben, dass Zuhören eine Quelle der Erneuerung für das ganze Leben bedeuten kann.

Zuhören ist keine Technik,  die wie ein Trick die Fähigkeit des Zuhörens verändert. Zuhören braucht Zeit, braucht Resonanzfähigkeit, braucht Lust, Neues zu entdecken. Zuhören heisst, aufmerksam sein, beobachten, geduldig lauschen, ohne Erwartungen. Zuhören hat immer zwei Richtungen, die nach außen und die nach innen. Zuhören ist ein Ereignis, das sich einstellen kann, wenn man still wird.

Wenn das Zuhören Quelle für die eigene Tätigkeit wird, eröffnet sich ein ganz neuer Bereich. Die tägliche Arbeit wird mit neuen Ohren gehört. Jeder Beruf erfährt dadurch eine Vertiefung.
Mittelpunkt der Ausbildung ist der HörRaum. Hier kann das eigene Hören beobachtet werden. Dazu kommen Improvisationsübungen, eine Didaktik des Hörens, viele Bewegungsspiele, Schmieden eigener Instrumente, Übungen für Kinder und Erwachsene und immer wieder Gespräche über die Anwendbarkeit des Erlebten.

Neben der pädagogischen, therapeutischen und künstlerischen Arbeit geht es auch darum, einen eigenen biographischen Weg des Hörens zu entdecken. Schlüssel dazu ist das Hören auf die eigene Stimme. Wie klinge ich? Wie klingst Du?

Initiative und Lust am schöpferischen Entdecken sind Grundvoraussetzungen für diese Ausbildung.